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Nachlese zur Frauenbundfasnet

Rosenmontag 2008

Es gibt auch Bilder von der Frauenbundfasnet 2008!


Röckeschwingend in Cancanmanier und musikalisch mit dem Gassenhauer „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ untermalt, eröffnete am Rosenmontagabend das „Chörle“ fulminant die diesjährige Frauenfasnet im Gemeindezentrum St. Georg. Mit einem originellen Faschingsgedicht begrüßte Inge Hooge vom Leitungsteam des KDFB die erwartungsvollen phantasiereich verkleideten Zuschauerinnen im gut besetzten Saal.

In einem Beitrag von Renate Gold durfte das Publikum Einblick in die Denkweise einfacher Gemüter nehmen wie die des Karls, der sich ohne seine Frau in der Stadt einkleidet, dabei einen Taschenspiegel ersteht und sich auf dilettantische Art mit Spiegelgesichtern auseinandersetzen muss.

Die Seniorengymnastikgruppe demonstrierte anschaulich verschiedene Übungsstunden, die die zunehmende Beweglichkeit der Damen sichtbar machte und schließlich den ganzen Saal zum schwungvollen Mitturnen animierte.

Beim folgenden Vortrag mit Doris Schlichter erlebte das Publikum die wechselvolle Geschichte eines uralten Hütchens, dessen Schicksal es war, partout bis zum heutigen Tag nicht durch ein neueres Modell ersetzt zu werden.

Einfallsreich und sehr kreativ fesselte die Hutmodenschau, die von Karin Künstler professionell moderiert wurde. Auf dem Laufsteg zeigten schwarz gekleidete Models Hüte vom Brotkörbchen bis zum phantasievoll umgestalteten Lampenschirm als passenden Kopfschmuck für jeden gesellschaftlichen Anlass.

In der folgenden Pause versorgte man sich mit Berlinern, Brezeln und Heringsbrötchen und wer wollte konnte sich bei der anschließenden Polonaise die Füße vertreten und ein Tänzchen wagen.

Die Geschichte eines gewonnenen Fahrrads als erster Preis eines Preisausschreibens überzeugend vorgetragen und gespielt von Irene Greiner und Hilde Krailsheimer waren Inhalt des nächsten Sketches.

Die Ohrwürmer der diesjährigen Faschingsschlager wie „ Da hat das rote Pferd“ und „Komm hol das Lasso raus“ wurden unter anderem als nächster Programmpunkt vom Frauentreff so mitreißend dargestellt, dass spontan der ganze Saal mittanzte und die Stimmung zum Kochen brachte.

Um wieder Ruhe in den Saal zu bringen wurde fragmentartig das Märchen Aschenputtel als Satire auf die Bühne gebracht. und von Renate Gold als Märchenerzählerin begleitet.

Die Putzfrauen, dargestellt von Marianne Stang und Irmtrud Bijok als eingespieltes Team, das aus dem Frauenfasching nicht weg zu denken wäre, wussten wieder das Neueste vom Flecken. Besonders Interessantes von Pfarrer Paul Magino, unserem „Fernsehpfarrer“ und dem neuen Vikar Stefan Maier, die ebenfalls als Gäste anwesend waren, gab es viel Neues zu berichten, sodass der ganze Saal Tränen lachte.

Ein Singspiel, bestehend aus einer obligatorischen Oper, besetzt mit verschiedenen dramatischen Rollen mit gleichem Text wie Hollaria-Hollario verdeutlichte die ganze Bandbreite schauspielerischen Könnens der Darsteller.

Das gemeinsam gesungene „ Am Rosenmontag bin ich geboren“ und „Wir feiern heute Fasching“ ließen einen gelungenen Frauenfasching zu Ende gehen.

Inge Hooge bedankte sich wiederum in Gedichtform beim „Chörle“ für das über dreistündige hervorragende Programm, sowie mit Blumen und Glücksschweinchen für jede Theaterspielerin.

Nach so vielen Jahren ist es immer wieder beeindruckend mit wieviel Kreativität und Schwung das Chörle immer wieder das Publikum überrascht. Vielen Dank! Weiter so!!!

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Letzte Änderung: 2010-10-09

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