Den Impuls vom Jahr 2000
„WER WIRD DEN STEIN WEGROLLEN?“
haben die Frauen vom Bezirk Esslingen-Nürtingen aufgegriffen und sich nach Ostern aufgemacht für vier Tage Helfta bei Eisleben zu besuchen.
Als erste Station in Köln und dann in 30 Orten in ganz Deutschland machte der Stein seinen Weg bis er im Jahr 2003 im wieder aufgebauten Kloster Helfta seine endgültige Heimat gefunden hat.
30 Frauen waren mit dem Bus unterwegs um die beeindruckende Leistung der bayrischen Zisterzienserinnen zu bestaunen. Sie bauten mit Spendengeldern aus aller Welt Ruinen zu neuen Städten der Begegnung aus und machten jahrhundertelang brachliegendes und vergessenes Klosterleben in den neuen Bundesländern wieder sichtbar. Das 3-Sterne-Hotel zur Klosterpforte liegt unmittelbar vor dem Kloster St. Marien zu Helfta und war Ausgangspunkt für Tagesausflge in das geschichtsträchtige Eisleben (Geburts- und Sterbeort von Martin Luther), sowie nach Quedlinburg nördlich vom Harz mit seinen unverwechselbaren Fachwerkhäusern und seinem Dom, in dem der berhmte Domschatz liegt. Diese Stadt wurde berhmt durch die Ernennung Heinrich I. zum ersten deutschen Kaiser.
Nach reichlichem Abendbuffet war es jedem möglich, am Complet der Klosterschwestern in der Kirche teilzunehmen. Ebenfalls konnten Frühaufsteher um halb sechs der Laudes beiwohnen.
Auf der Rückfahrt wurde der Naumburger Dom besichtigt, der heute nur noch reine Besichtigungsstätte ist. Dagegen war der Bamberger Dom, den wir uns später anschauten, belebtes Gotteshaus mit dem Hochgrab Heinrich II., der den Dom gestiftet hat. Im Dom befindet sich außerdem das einzige Papstgrab (Clemens II.) nördlich der Alpen.
Vier Tage mit strahlend blauen Himmel doch kaltem Wind haben uns Eindrcke vermittelt, die lange in uns nachwirken werden und viel Gesprächsstoff ergeben werden.
Sabine Zielasko (Frauenbund Wendlingen-Unterboihingen)
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Letzte Änderung: 2010-10-09
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